Rentenhöhe

Für die Höhe Ihrer späteren Betriebsrente sind drei Dinge maßgeblich: Die eingezahlten Beiträge, die Zinsen auf die Beiträge und Ihre Lebenserwartung, also die voraussichtliche Dauer der Rentenzahlung.

Eingezahlte Beiträge

Bei einer Beitragszusage oder beitragsorientierten Leistungszusage sind die aufgewendeten Beiträge entscheidend für die Höhe der späteren Rente. Mit jeder Beitragszahlung erwerben Sie einen Rentenbaustein. Die Höhe des Rentenbausteins hängt neben der Höhe auch vom Zeitpunkt der Einzahlung ab, denn je früher die Einzahlung erfolgt, desto länger verzinst sich der Beitrag und desto höher ist das für die Rente zur Verfügung stehende Kapital.

Verzinsung

Für die Kalkulation der Höhe des Rentenbausteins wird zunächst eine garantierte Verzinsung vom Zeitpunkt der Einzahlung bis zum Renteneintritt zu Grunde gelegt. Diese garantierte Verzinsung entspricht in der Regel dem staatlich festgelegten Höchstrechnungszins, der im Jahr des Vertragsabschlusses galt (aktuell 0,9 %, bei älteren Verträgen z.T. erheblich höher). Die tatsächliche Verzinsung liegt üblicherweise höher als der Garantiezins, so dass weitere Überschüsse entstehen und damit die spätere Rente höher ist als die zunächst garantierte Rente.

Lebenserwartung

Auf der Basis von Vergangenheitsdaten und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Erhöhung der Lebenserwartung in der Zukunft wird für jeden Jahrgang und das bereits erreichte Alter eine (natürlich nur durchschnittliche) Lebenserwartung ermittelt. Aus der so prognostizierten Rentendauer und dem bei Rentenbeginn zur Verfügung stehenden Kapital ergibt sich dann die Rentenhöhe. Die Verzinsung des jeweils noch zur Verfügung stehenden Restkapitals wird selbstverständlich auch berücksichtigt. Überschüsse, die auch in der Rentenzeit noch anfallen, erhöhen dann die laufende Rente.

Eckwerte zur Ermittlung der Rentenhöhe

  • Einzahlungshöhe
  • Einzahlungszeitpunkt
  • Garantiezins
  • Überschüsse
  • Statistische Lebenserwartung