Die Tarife unserer Bestandskunden

Wir haben verschiedene "Direkt"-Versicherungstarife. Ausschlaggebend für den für Sie persönlich gültigen Tarif ist der Zeitpunkt des jeweiligen Vertragsabschlusses. Für bestehende Verträge aus Vertragsabschlüssen in 2017 bis 2020 gilt der Tarif "Direkt 17", in 2015 bis 2016 gilt der Tarif "Direkt 15", in 2012 bis 2014 gilt der Tarif "Direkt 12", in 2008 bis 2011 gilt der Tarif "Direkt 08", in 2007 gilt der Tarif "Direkt 07", in 2006 gilt der Tarif "Direkt 06" und vor 2006 gilt der Tarif "Direkt". Seit 2021 gilt der aktuelle Tarif "Direkt 21".

Altersrente

Mit Vollendung des 65./67. Lebensjahres (je nach Tarif) und Eintritt in den Ruhestand erhält die versicherte Person eine lebenslange Rente. Die Höhe der Altersrente richtet sich nach der Prämienhöhe, dem Geschlecht (seit 2012 gelten geschlechtsneutrale Tarife) und dem Alter der versicherten Person bei Versicherungsbeginn.

Eine vorzeitige Inanspruchnahme der Altersrente kann auf Antrag gewährt werden. Bei Inanspruchnahme der vorgezogenen Altersrente wird für die gesamte Rentenlaufzeit ein versicherungsmathematischer Abschlag vorgenommen.

Invalidenrente

Im Falle der vollen Erwerbsminderung zahlen wir für die betroffene Person eine Rente in Höhe von 100 % der bis dahin erreichten Anwartschaft für die Dauer der Erwerbsunfähigkeit.

Ehegattenrente

Nach dem Tod der versicherten Person erhält der Ehepartner eine lebenslange Witwen-/ Witwerrente in Höhe von 60 % (Tarif „Direkt“) bzw. 50 % (ab Tarif „Direkt 06“) der Rente bzw. der bis dahin erreichten Anwartschaft. Die Zahlung der Hinterbliebenenbezüge beginnt mit dem auf den Todestag des Versorgungsberechtigten folgenden Monatsersten.

Gilt nur für den Tarif „Direkt“: Heiratet ein/e rentenberechtigte/r Witwe/Witwer erneut, entfällt diese Ehegattenrente. In diesem Fall zahlt die AHV eine Abfindung in Höhe des zweifachen Jahresbetrages der Rente.

Lebenspartnerrente (ab „Direkt 06“)

Rentenzahlungen erfolgen auch an Ihre/n (auch gleichgeschlechtlichen/n) Lebenspartner/in. Voraussetzung ist, dass der Versorgungsberechtigte die Lebenspartnerin/ den Lebenspartner vor seinem Tod unter Angabe der Anschrift und des Geburtsdatums schriftlich namentlich benannt und schriftlich versichert hat, dass eine gemeinsame Haushaltsführung besteht, oder dass im Todeszeitpunkt eine eingetragene Lebenspartnerschaft im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes besteht.

Waisenrente

Die Halbwaisenrente beträgt pro Kind 12 % der Rente bzw. der bis dahin erreichten Anwartschaft, Vollwaisen erhalten 20 %.

Die Zahlung der Waisenrente erfolgt max. bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres.

Kapitalwahlrecht

Auf Antrag erhält die versorgungsberechtigte Person anstelle einer Altersrente einen Einmalkapitalbetrag, der versicherungstechnisch ermittelt wir und zu Beginn der Auszahlungsphase zur Verfügung steht (Einmalkapitalauszahlung). Alternativ steht auch eine Teilkapitalzahlung zur Wahl. Dabei wird ein Teilbetrag von bis zu 30% des angesparten Kapitals ausgezahlt, während die verbleibende Summe zur laufenden Rentenzahlung genutzt wird. Ein Antrag ist im letzten Jahr, spätestens 3 Monate vor dem Beginn der Auszahlungsphase zu stellen. Die Einmalkapitalauszahlung stellt für Verträge nach § 10a EStG ("Riesterförderung") eine schädliche Verwendung dar.

Der Antrag auf 100 % Kapitalauszahlung ohne versicherungsmathematischen Abschlag im Tarif Direkt (Verträge bin 2005) ist spätestens 3 Jahre vor dem Beginn der Auszahlungsphase zu stellen und bedarf der Zustimmung des Arbeitgebers.

Flexible Prämienhöhe und Förderungsweg

Sie können die Höhe der Prämien jedes Jahr erhöhen (in den jeweils aktuell gültigen offenen Tarif), verringern oder die Zahlungen auch ganz aussetzen. Auch den Förderungsweg (§ 3 Nr. 63 ESTG: 8% der BBG Rentenversicherung West steuerfrei, bis 4% der BBG Rentenversicherung West sozialabgabenfrei oder § 10a EStG mit Riesterzulagen) können Sie jedes Jahr neu wählen. Voraussetzung ist immer die Zustimmung Ihres Arbeitgebers.

Rentenleistungen 

Die Rentenzahlungen erfolgen monatlich jeweils zum Ersten eines Monats.

Der erwirtschaftete Überschuss wird ausschließlich zur Leistungserhöhung verwendet, somit erübrigt sich die Rentenanpassung gem. § 16 BetrAVG.