Wie, wo, was

Viele Fragen zu den Durchführungswegen, den Möglichkeiten und vor allem zum Thema Entgeltumwandlung stellen sich im Vorfeld eines Vertragsabschlusses. Auf dieser Seite haben wir die häufigsten Fragen und deren Antworten zum Unterschied der beiden Durchführungswege zusammengefasst. Die speziellen Fragen zur Pensionskasse bzw. Unterstützungskasse finden Sie auf den beiden Unterseiten.

Welcher Durchführungsweg passt zu mir? Was sind die Hauptunterschiede zwischen den Durchführungswegen Pensionskasse und Unterstützungskasse?

Steuerfreie Einzahlung
Steuerpflicht bei Auszahlung
Flexibilität der Beitragszahlungen
Portabilität

Steuerfreie Einzahlung

Die Einzahlung in die Pensionskasse ist steuerfrei bis zu einem Betrag in Höhe von 8 % der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) zur Rentenversicherung West (6.240 EUR p.a. in 2018). Von dieser  Einzahlung sind 4% der BBG (3.120 EUR p.a. in 2018) zudem sozialabgabenfrei.

Im Durchführungsweg Unterstützungskasse sind die Beitragszahlungen ohne Beschränkung steuerfrei. Diese Einzahlungen sind zusätzlich bis zu 4 % der BBG (2018: max. 3.120 EUR) jährlich sozialabgabenfrei (§14 Abs. 1, Satz 2 SGB IV).

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Steuerpflicht bei Auszahlung

Resultieren die Leistungen aus geförderten Beiträgen, so sind diese unabhängig vom Durchführungsweg bei Auszahlung voll steuer- und sozialabgabenpflichtig (Kranken- und Pflegeversicherung bei gesetzlich Krankenversicherten). Entscheiden Sie sich für die Kapitalleistung, so können Sie bei Leistungen einer Unterstützungskasse von der sogenannten „Fünftelungsregelung“ profitieren, die zur Abmilderung der Progressionswirkung des Steuertarifs führt.

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Flexibilität der Beitragszahlungen

Im Durchführungsweg der Pensionskasse ist die Höhe der Beiträge sehr flexibel. Sie können den Beitrag jederzeit reduzieren oder erhöhen. Bei der Unterstützungskasse sollen die Einzahlungen regelmäßig gleichbleibend oder steigend sein. Eine Reduzierung ist nur in begründeten Fällen (z.B. Arbeitszeitreduzierung) vorgesehen. Eine Beitragsfreistellung ist in beiden Durchführungswegen jederzeit möglich.

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Portabilität

Im Durchführungsweg der Pensionskasse haben Sie einen gesetzlichen Mitnahmeanspruch (§ 4 Abs. 3 BetrAVG) bei einem Arbeitgeber-Wechsel. Bei Unterstützungskassenzusagen ist eine Übertragung vergleichbar mit Direktzusagen nur in Ausnahmefällen möglich. Die Versicherung wird nach Ausscheiden beitragsfrei gestellt. Die bis dahin erworbene Anwartschaft bleibt erhalten und nimmt weiterhin am Überschussverfahren teil. Bei Erreichen des Rentenalters kann die Leistung aus der Unterstützungskasse dann beansprucht werden.

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Falls noch Fragen offengeblieben sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Arbeitgeber oder an Ihr Beratungsteam:
Telefon: 0201-89809-14/15/16/17
Email: versicherung@ahv-tuev.de  

Ihr Beratungsteam

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von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr
(Freitag bis 14:00 Uhr):

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